Vita

Andreas Gömmel (Jg. 1978) hat auf dem „zweiten Bildungsweg“ zur Komposition gefunden, nachdem er in seiner Dissertation die physikalischen Grundlagen der menschlichen Stimmgebung untersucht hatte. Er verfestigte seine autodidaktischen Grundlagen 2012 an der MKDK Stuttgart durch Unterricht bei C. J. Walter und vor allem im Privatstudium bei A. N. Tarkmann. Sein Schaffen umfasst Werke für verschiedenste Besetzungen, vom Blasorchester („Drei Tage Tirol“, nach einem Ringelnatz-Gedicht) über Solokonzerte („4|5|6“ für Solo-Blockflöte(n), Klavier und Streicher) bis zum sinfonischen Orchester („Zaide“). Seine (sehr freie) Bearbeitung „Flosshilde, Mon Amour – Der Ring und vier weitere, beliebte Opern in sechs Minuten“ für Hornoktett wurde im August 2016 von den Hornisten des Bayreuther Festspielorchesters uraufgeführt. 2018 wurde seine Orchestrierung zur 2. Caprice (h-moll) Teil des New Paganini Projects von Niklas Liepe und der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, das bei Sony Classical erschienen ist.

Erfolgreiche Wettbewerbe:

3. Preis (Höchststufe) Kompositionswettbewerb 2013 des Tiroler Blasmusikverbands für Drei Tage Tirol für Blasorchester

Aufnahme in das Repertoire des 12. Carl-von-Ossietzky-Wettbewerbs 2012 von 122 (Psalmvertonung für gemischten Chor, Orgel und Schlagwerk)

1. Preis Kompositionswettbewerb des Märkischen Kreismusikverbands 2010 für Mbombela für Mbira, Djembe und Blasorchester